Kürbis
Botanischer Name: Cucurbita (Gattung)
Die bei uns bekannten Speisekürbisse teilen sich in drei Arten mit unzähligen Variationen und Züchtungen auf. Allen gemeinsam ist ihre große essbare Frucht und die gute Kombinierbarkeit mit verschiedensten Aromen und Geschmacksrichtungen. Vor allem im Herbst zählen cremige Kürbissuppen, süße Pumpkin Pies und herzhafte Ofengerichte zu den absoluten Klassikern.
Inhaltsstoffe: Vitamin C, Vitamin E, B-Vitamine, Beta-Carotin, Kalium, Magnesium, Eisen, Calcium, Phosphor, Kieselsäure
Ballaststoffreich
ca. 90% Wasser
25-30 kcal/100g
Gesundheitliche Aspekte: Immunsystem, Zellschutz, Nerven, Augen, Antioxidans, Stoffwechsel fördernd
Saison bei der Gemüse-Koop: Kürbisse gibt es bei uns im Herbst! Je nachdem wie warm der Sommer war, gibt es die erste Lieferung Ende August. Im September gibt es dann fast wöchentlich Kürbis und die spätreifende Sorten, wie Butternut, kommen im Oktober zu euch.
Lagerung: Vor der Lagerung die Kürbisse keinesfalls waschen! Schmutz und Erde sollten lediglich mit einem trockenen Tuch entfernt werden, um ein vorzeitiges Verderben zu verhindern. Denn Kürbisse brauchen es nicht nur möglichst kühl (10-15 °C) und dunkel, sondern auch trocken. Im Keller oder der Vorratskammer halten sich reife, unbeschädigte Kürbisse, je nach Sorte, teilweise ein halbes Jahr und länger. Trotzdem sollten sie regelmäßig auf schadhafte und verdorbene Stellen kontrolliert werden.
Haltbar machen: Und obwohl sich die Früchte gut lagern lassen, gibt es viele Möglichkeiten, sie noch länger haltbar zu machen. Eingekochtes oder tiefgefrorenes Kürbismus lässt sich beispielsweise später problemlos weiterverarbeiten. Sauer eingelegte Hokkaidos entwickeln hingegen ebenso einen ganz besonderen Geschmack wie fermentierte Sweet Dumplings oder scharfe Butternut-Marmelade.
Zubereitung: Kürbisse lassen sich überraschend vielfältig verarbeiten, wobei bei den meisten Sorten zuvor die Kerne aus dem Fruchtfleisch entfernt werden müssen. Ob sie geschält werden sollten, hängt sowohl von der Sorte als auch von der Art der Zubereitung ab.
Neben würzigen Suppen und scharfen Aufläufen schmecken ebenso gemischte Rohkostsalate und fluffige Kuchen. Kürbisse lassen sich in der Pfanne wie Bratkartoffel zubereiten und ersetzen auch im Pürrée oder in Gnocchis die Kartoffeln, im Kürbisketchup werden sie wie Tomaten eingesetzt, während sie in einem Kürbisbrot farblich und geschmacklich kaum von Möhren zu unterscheiden sind.